Warum ich Alejandro endlich auf SoliSpot vorstelle

Eigentlich hätte ich Alejandro Portela schon längst auf SoliSpot vorstellen sollen. Wir arbeiten inzwischen eng zusammen, tauschen Ideen aus und Solitip ist durch ihn längst auch in Spanien und Portugal angekommen.

Vor wenigen Tagen kam nun der richtige Anlass: Alejandro schickte mir einen großen Zeitungsartikel aus Galicien. Beim Lesen wurde mir klar, dass es höchste Zeit ist, seine Geschichte und unsere Zusammenarbeit einmal ausführlicher zu erzählen.

Den vollständigen Artikel auf Deutsch lesen: Ein Klick auf das Bild öffnet die deutsche PDF-Fassung.

Ein Rutenbauer schreibt Geschichte

Die galicische Zeitung La Región berichtete ausführlich über Alejandro und seine Arbeit als Rutenbauer. Der Anlass ist bemerkenswert: Alejandro Portela wurde als erster Angelrutenbauer von Artesanía de Galicia offiziell als Handwerker anerkannt.

Darüber habe ich mich besonders gefreut. Denn hier geht es nicht um eine industrielle Marke oder ein möglichst großes Unternehmen. Anerkannt wird das Handwerk selbst – und damit genau das, was Alejandro Tag für Tag macht: individuelle Angelruten bauen.

Handwerk, das inzwischen offiziell anerkannt ist

Die Anerkennung passt sehr gut zu dem Alejandro, den ich inzwischen kenne. Er ist niemand, der einfach Komponenten zusammensetzt und anschließend eine fertige Rute verkauft. Er möchte verstehen, warum eine Rute so funktioniert, wie sie funktioniert, und entwickelt seine Arbeit ständig weiter.

Sein Rutenbau hat sich in den vergangenen Jahren von einer Leidenschaft zu einem offiziell geführten Handwerksbetrieb entwickelt. Dass dieser Weg nun auch öffentlich wahrgenommen wird, bestätigt mich in meiner Einschätzung von ihm.

A. Portela Fly Fishing Rods ist als Handwerksbetrieb bei Artesanía de Galicia registriert.

Warum Alejandro für Solitip mehr als ein Vertriebspartner ist

Alejandro vertritt Solitip heute exklusiv in Spanien und Portugal. Aber der Begriff Vertriebspartner beschreibt unsere Zusammenarbeit nur sehr unvollständig.

Wir tauschen uns regelmäßig über Ruten, Reparaturen, neue Ideen und über die Wünsche spanischer und portugiesischer Angler aus. Dabei profitiert nicht nur Alejandro von meiner Erfahrung. Auch ich habe durch ihn viel über die Mentalität, die Fischerei und die Erwartungen der Angler auf der Iberischen Halbinsel gelernt.

Aus einer geschäftlichen Verbindung ist längst ein echter fachlicher Austausch geworden.

Was uns beim Rutenbau verbindet

Wir kommen aus unterschiedlichen Ländern und aus unterschiedlichen Generationen des Rutenbaus. Trotzdem haben wir bei vielen Dingen sehr ähnliche Vorstellungen.

Für uns steht nicht im Vordergrund, möglichst viele Ruten zu verkaufen. Entscheidend ist, dass Material, Aufbau und späterer Einsatz wirklich zusammenpassen. Eine Rute soll nicht nur gut aussehen – sie muss am Wasser überzeugen.

Was für mich entscheidend ist: Solitip geht es nicht um Quantität. Entscheidend sind Qualität, handwerkliches Verständnis und Angler, die erkennen, warum eine individuell aufgebaute Rute anders entsteht als ein beliebiges Serienprodukt.

Aber wie fing das alles eigentlich an?

Unsere Zusammenarbeit begann weder auf einer Messe noch durch eine Händleranfrage oder einen ausgearbeiteten Geschäftsplan. Als ich Alejandro kennenlernte, wusste keiner von uns beiden, wohin dieser Kontakt einmal führen würde.

Der Anfang war viel unspektakulärer – und rückblickend gerade deshalb ziemlich typisch für unsere heutige Zusammenarbeit.

Unsere Geschichte begann mit einer gebrochenen Angelrute in einer spanischen Facebook-Gruppe – und mit einer Reparatur, von der ich wusste, dass sie auf Dauer nicht halten würde.

Was danach passierte, warum ich Alejandro privat anschrieb und wie daraus Schritt für Schritt ein intensiver Austausch entstand, erzähle ich im nächsten Teil.

Rutenbau und Fliegenfischen gehören für Alejandro unmittelbar zusammen. Am Ende muss sich jede Idee am Wasser bewähren.

Im nächsten Teil

Wie aus einem falschen Reparaturtipp der erste persönliche Kontakt zwischen Alejandro und mir entstand.

Eine gebrochene Rute, ein Beitrag in einer spanischen Facebook-Gruppe und eine private Nachricht waren der Anfang einer Zusammenarbeit, die damals keiner von uns vorhersehen konnte.

Ein Kommentar

  1. Muchisimas gracias Theo!!deseo que esto perdure mucho a lo largo del tiempo!!desde luego para mi fue algo genial haberte conocido!!

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